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Nachwort zu Lerneinheit 3: Umsetzung von Gen- in Proteinsequenzen
Antwort zu Frage 2: Eine interessante Frage für besonders begabte Studenten lautet: Welcher Prozentsatz der Proteine beginnt nicht mit Methionin, sondern mit einem anderen ersten Baustein (das heißt, welcher Anteil enthält nicht AUG, sondern ein "unübliches" Startcodon)? Ich habe das nicht genau ermittelt, aber es dürften schätzungsweise zehn Prozent sein. Andere Startcodons sind TTG und GTG. Mit ein wenig Detektivarbeit finden die Studenten möglicherweise noch weitere. In der letzten Position eines Peptids dagegen kann jede der 20 Aminosäuren stehen, und hier rechnet man beim Vergleich verschiedener Proteine mit einer großen Variationsbreite. Da Stopcodons keine Aminosäure codieren, werden sie im ORF nicht mit aufgeführt.
In der Tabelle unten werden die Studenten höchst unterschiedliche Antworten geben. Eine ausgefüllte Rubrik könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen: |
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Jetzt prüfen Sie, ob Sie in Ihren Befunden irgendwelche Regelmäßigkeiten finden.
Jetzt überprüfen Sie Ihre Hypothese an den Genen MG001 und MG099 (Klicken Sie dazu auf die Genkarte von Mycoplasma genitalium ).
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