Mendels Erbsen





Übung 2: Kreuzung der F1-Generation zur Erzeugung der F2-Generation.

Bei der vorhergehenden Kreuzung zwischen den reinerbigen purpurfarben blühenden (PP) und den reinerbigen weiß blühenden (WW) Pflanzen brachten die Nachkommen der F1-Generation ausschließlich purpurfarbene (PW) Blüten hervor.

Was geschieht nun aber mit der Blütenfarbe, wenn man mit diesen Pflanzen der F1-Generation eine Selbstbefruchtung durchführt, sie also mit sich selbst paart? Die daraus hervorgehenden Nachkommen bezeichnet man als zweite Tochtergeneration oder kurz F2-Generation.

  1. Der Genotyp der F1-Generation lautet PW. Wie sehen die möglichen Genotypen aller von der F1-Generation hervorgebrachten Gameten (Ei- und Samenzellen) aus?

  2. Wie werden die Genotypen der zweiten Nachkommengeneration aussehen, die die Wissenschaftler als F2-Generation bezeichnen?


F1-Genotyp
PW
Selbstbefruchtung
PW
Gameten Samenzellen
Eizellen
F2-Generation 2) Zygoten



Aus dem vorherigen Experiment wissen Sie, dass sich der purpurfarbene Phänotyp bei den mischerbigen oder heterozygoten (PW) Pflanzen exprimiert. Wie lautet eingedenk dieser Konstellation Ihre Vorhersage für die in der F2-Generation exprimierten Phänotypen?

Wie wird die F2-Generation aussehen?

Wissenschaftler verwenden Informationen, die sie aus vorausgegangenen Experimenten erhalten haben, um neue Hypothesen zur Erklärung ihrer neuesten Beobachtungen zu erstellen. Sie wissen zum Beispiel, dass die genetische Ausstattung reinerbiger purpurfarben blühender Pflanzen PP lautet. Die genetische Ausstattung weißblütiger Pflanzen ist Ihnen ebenfalls bekannt: WW. Ihr erstes Experiment hat Ihnen gezeigt, dass die Nachkommen der F1-Generation dieser Eltern purpurfarbene Blüten hervorbringen; da sie aber von jedem Elternteil einen Faktor (ein Allel) erhielten, lautet ihr Genotyp PW. Somit wissen Sie nun, dass Pflanzen mit den Genotypen PP oder PW purpurfarben blühen und nur WW-Pflanzen weiße Blüten haben werden. Nun sind Sie in der Lage, eine neue Hypothese zu erstellen.




Musterhypothese:
    In der F2-Generation werden nur Pflanzen mit zwei W-Faktoren weiße Blüten bilden, alle anderen purpurfarbene.



Ihre Hypothese: (Geben Sie Ihre Hypothese in das Eingabefeld ein.)


Stellen Sie nun fest, welche möglichen Gameten eine Kreuzung der F1-Generation erbringen kann und welche Gameten Sie in das Gametenfeld eingetragen haben. Wie lautet das Verhältnis von Pflanzen mit einem oder zwei P -Faktoren gegenüber jenen mit zwei W-Faktoren?

Anhand dieses Verhältnisses sollten Sie eine Vorhersage in das Eingabefeld schreiben, die folgendermaßen aufgebaut sein sollte: Wenn Pflanzen mit einem oder zwei P-Faktoren purpurfarben blühen, dann wird das Verhältnis von purpurfarbenen zu weißen Blüten in der F2-Generation wie folgt lauten:


Ihre Vorhersage: :

Nun ist es wieder Zeit für den nächsten Forschungsschritt. Führen Sie ein Experiment durch, um herauszufinden, was genau passiert, wenn Sie die purpurfarben blühenden Pflanzen der F1-Generation kreuzen.

Mit Hilfe des unten abgebildeten Punnett-Schemas werden Sie eine virtuelle Kreuzung der F1-Generation durchführen. Geben Sie die Gameten ein, die Sie für jede Elternpflanze ermittelt haben (immer nur einen Gameten pro Feld). Achten Sie auf die Großschreibung.

Schreiben Sie die Gameten der einen PURPURFARBENEN Pflanze der F1 -Generation in die obere Zeile und die der anderen PURPURFARBENEN F1 -Pflanze in die linke Spalte.




purpurfarbene
Elternpflanze 1
purpurfarbene
Elternpflanze 2
?? ??
?? ??

Kreuzung