Mitose und Meiose




Inhalt

Crossing-over

Jede Ausgangszelle enthält Paare homologer Chromosomen, von denen jeweils eines vom Vater und eines von der Mutter stammt. Bei der Meiose können die väterlichen und die mütterlichen Chromosomen in vielen unterschiedlichen Kombinationen auf die Tochterzellen verteilt werden (beim Menschen mit seinen 23 Chromosomen gibt es 223 mögliche Kombinationen!). Das gewährleistet die genetische Variabilität bei Organismen mit geschlechtlicher Fortpflanzung. Weitere genetische Variabilität entsteht durch das Crossing-over, zu dem es während der Prophase I der Meiose kommen kann.


In der Prophase I der Meiose ordnen sich die replizierten homologen Chromosomen paarweise an, ein Prozess, den man als Synapsis bezeichnet; dabei können Abschnitte der Chromosomen untereinander ausgetauscht werden. Man erkennt, dass die Chromosomen nach diesem Crossing-over weder rein mütterlich noch rein väterlich sind, sondern vielmehr Gene von beiden Eltern enthalten. Synapsis und Crossing-over erfolgen nur in der Meiose.

Paarung der Chromosomen

Weiter zu Versuchsaufbau II.